Sonne, Speed und ein Podiumsplatz für die Racing Penguins: Beim letzten europäischen Lauf der MotoSurf World Championship 2026 gingen vom 11. bis 13. September im spanischen Marbella Kai Biskup aus Deutschland und Laureen Thellin aus Belgien für das deutsch-belgische Team Racing Penguins an den Start. Für das sportliche Ausrufezeichen sorgte Thellin mit einem starken zweiten Platz in der Klasse WOMEN MASTERS.
Hochsommerliche Temperaturen, die küstennahen Berge Andalusiens und ein Resort mit eigenem See bildeten die außergewöhnliche Kulisse für das europäische Saisonfinale. Für die Racing Penguins verlief die Anreise allerdings nicht ganz nach Plan: Robert Hesselmann musste auf einen Start verzichten, nachdem sein Board am Flughafen nicht mitgenommen worden war.
Kai Biskup zeigt deutliche Fortschritte
Für Kai Biskup war Marbella erst das zweite WM-Rennen seiner noch jungen MotoSurf-Laufbahn. Doch das regelmäßige Training macht sich bereits bemerkbar. Sein vor dem Wochenende ausgegebenes Ziel war ebenso realistisch wie sympathisch: „Nicht Letzter werden.“ Das gelang – und vor allem die sichtbaren Fortschritte geben Motivation für die kommenden Monate.
Auch der Bundestrainer sieht die Entwicklung positiv: „Mit jedem weiteren Event ist die positive Entwicklung von Kai zu beobachten. Er zeigt vielversprechendes Potenzial. Die Trainingssituation in Deutschland ist allerdings herausfordernd und erfordert bislang zeitaufwändige Anreisen zu geeigneten Trainingsmöglichkeiten.“
Laureen Deprez Thellin fährt aufs Podium
Einen besonderen Erfolg für die Racing Penguins feierte die Belgierin Laureen Thellin. Auch für sie war Marbella erst der zweite WM-Start in der Saison 2026. Berufsbedingt konnte sie im Vorfeld nur wenig trainieren – umso bemerkenswerter war ihre Leistung auf dem Wasser. In der Klasse WOMEN MASTERS fuhr Thellin auf einen hervorragenden zweiten Platz hinter der Südkoreanerin Eujin Lee und vor der Tschechin Tereza Kadlecova behauptete sich dabei in einem starken internationalen Feld. Jennifer Beckmann aus Hamburg wurde Vierte.
China-Starts noch offen
Mit Marbella ist der europäische Teil der MotoSurf World Championship 2026 abgeschlossen. Zwei weitere WM-Läufe in China Ende Oktober und Anfang November stehen noch auf dem Programm.
Ob die Racing Penguins dort antreten können, ist derzeit allerdings offen. Bei Kai Biskup kollidieren die Termine mit der Schule, bei Laureen Thellin mit beruflichen Verpflichtungen. Hinzu kommen die erheblichen Reise- und Transportkosten für die Starts in Asien. Einen Teil der Aufwendungen tragen dankenswerterweise die Sponsoren des Teams.
Selbst einmal MotoSurf ausprobieren?
Wer nach den WM-Eindrücken Lust bekommen hat, selbst einmal Rennluft zu schnuppern, findet inzwischen auch in Deutschland eine neue Trainingsmöglichkeit: In Wöbbelin bei Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern wurde ein neuer MotoSurf-Trainingssee eingerichtet.
Damit entsteht neben dem Trainingszentrum im Crefelder Yachtclub eine weitere wichtige zusätzliche Möglichkeit, den Sport kennenzulernen und Trainingszeit auf dem Wasser zu sammeln. Für Kurzentschlossene gibt’s noch freie Plätze am kommenden Wochenende 18.- 20. September. Informationen zu Trainingsmöglichkeiten und Terminen gibt es HIER über den Sponsor MotoSurf Store.





