GDWS: Fortschritte bei der Modernisierung der Wasserstraßen

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Die Baustelle der Schleuse Rodde am Dortmund-Ems Kanal im März 2026. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen; Restarbeiten sollen 2029 folgen. (Bild / Quelle: WNA Datteln)

Fünf Jahre nach dem Start des Aktionsplans Westdeutsche Kanäle zieht die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) eine positive Zwischenbilanz. 

Wie die Behörde in einer Pressemitteilung berichtet, konnten wichtige Fortschritte bei der Sanierung und Modernisierung des westdeutschen Kanalnetzes erzielt werden. Ziel des Aktionsplans ist es, die Wasserstraßen langfristig als leistungsfähige und zuverlässige Verkehrswege zu erhalten.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Erneuerung der Schleusen am nördlichen Dortmund-Ems-Kanal. Nach Angaben der GDWS wurde die neue Schleuse Gleesen bereits 2025 in Betrieb genommen und am 14. September 2026 offiziell eröffnet. Die Fertigstellung der Schleuse Rodde ist für 2028 vorgesehen. Mit dem ersten Spatenstich für den Neubau der Schleuse Bevergern am 20. Oktober 2026 wurde ein weiterer Meilenstein erreicht.

Die Schleusen Hesselte und Venhaus sollen nach der geplanten Fertigstellung der Schleuse Bevergern im Jahr 2032 gemeinsam modernisiert werden. Laut GDWS könnten damit die bestehenden Engstellen für die Schifffahrt am nördlichen Dortmund-Ems-Kanal bis 2036 beseitigt werden.

Fortschritte gibt es lt. der Pressemitteilung auch beim Ersatz und Ausbau zahlreicher Brücken. So wurden in der Stadtstrecke Münster die Wolbecker-Straßen-Brücke und die Pleistermühlenweg-Brücke erneuert. Ebenfalls neu gebaut wurden die Löringhoff-Brücke, die Bladenhorster-Brücke und die Prinzbrücke. Weitere Ersatzneubauten, darunter die Kunkemühler Brücke und die Prozessionsweg-Brücke, sind bereits beauftragt und befinden sich in der Umsetzung. Hinzu kommen Instandsetzungsmaßnahmen, beispielsweise an der Dorstener Straßenbrücke.

Die GDWS betont, dass die Modernisierung angesichts alternder Bauwerke, komplexer Genehmigungsverfahren und begrenzter Ressourcen eine langfristige Planung und enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erfordert. Trotz dieser Herausforderungen seien in den vergangenen fünf Jahren wesentliche Projektfortschritte erzielt worden.

Die kontinuierliche Fortführung des Aktionsplans bleibt nach Einschätzung der GDWS entscheidend, um die westdeutschen Kanäle auch künftig als wichtige Verkehrswege für die Binnen- und Freizeitschifffahrt zu erhalten.

Weitere Infos und die vollständige Pressemitteilung finden SieHIER (klick mich)


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